Donnerstag, 23. Februar 2012

A company trip to Qingdao

Die chinesische Art zu Reisen-Schlafwagen 
Europäische Hochzeiten sind beliebt

Der Strand von Qingdao

Meine Kollegen bei Kontron China

Das Hofbräuhaus gibt es nicht nur in München!
Auch in China darf ein Betriebsausflug nicht fehlen!

Wie es der Zufall so will stand gleich im ersten Monat meines Praktikums ein Betriebsausflug auf dem Plan. Kontron ließ sich nicht lumpen und organisierte für uns gleich eine 2-tägige Reise ins entfernte Qingdao. Qingdao ist für manche vielleicht ein Begriff, denn dort findet das größte chinesische Bierfest statt, aber dazu später mehr.
Die Anreise fand -typisch chinesisch- mit dem Zug im Schlafwagon statt, was -ähnlich wie bei einer Klassenfahrt- zu einer Riesengaudi wurde. Die Kollegen waren sehr aufgeregt und haben sich gefreut wie kleine Kinder, den viele von Ihnen sehen ausser ihrem Arbeitsplatz und ihrer Wohnung nicht viel und kommen aus Beijing nicht raus. Eine solche Reise ist für viele der pure Luxus.

Freitag, 3. Februar 2012

Die Kontron Year-End-Party

Die Präsentation läuft
Das Moderatorenteam - mit Tyler an der Spitze
 Betriebsfeier auf Chinesisch

In einer chinesischen Firma gibt es auch die traditionelle jährliche chinesische Betriebsfeier. Diese findet am Ende des Jahres statt und ist eine echtes Event. Toll, dass ich daran teilnehmen und sogar mitwirken durfte! Kulturforscher würden eine solche Veranstaltung wohl als "High Context Situation" bezeichnen.

Mein Part war es eine Powerpoint Präsentation zu erstellen in der alle Mitarbeiter und Abteilungen vorgestellt wurden. Dazu machte ich Fotos von allen Angestellten, wodurch ich natürlich alle kennen lernte, was ein toller Nebeneffekt war.
Außerdem hat man mich gebeten mich am Programm zu beteiligen. Nach einigem Überlegen entschied ich mich eine kleine Tanzvorstellung zu geben, in der ich einigen ausgewählten chinesischen Kollegen den Walzer beibrachte. Das Ganze war ein voller Erfolg. Meine Ansage machte ich auf Chinesisch (wobei ich mich trotzdem zusätzlich von Tyler übersetzen ließ, da 
Kurz vor meinem Auftritt
man meine Aussprache wahrscheinlich nicht verstanden wurde) und die Kollegen hatten einen Riesenspaß.    

Doch was gibt es sonst noch zu einer chinesischenBetriebsfeier zu sagen? Einiges.... 
Kulturschock Nummer eins:
Peinlichkeiten gibt es nicht, komischerweise hat gerade dort niemand ein Problem damit sein "Gesicht zu verlieren". Es wird gehüpft, gelacht, getanzt, geschrien. Zurückhaltung ist fehl am Platz
Kulturschock Nummer 2:
Der Alkohol fließt in rauen Mengen-und alle bedienen sich. Betrunkenheit gehört zur Betriebsfeier dazu und stellt auch in Anwesenheit von Vorgesetzten kein Problem dar. Selbst wenn das zu "Magenverstimmungen" auf der Toilette führt. Man kann die Stimmung in etwa mit einer Teenager-Party vergleichen.
Kulturschock Nummer 3:
Mit steigendem Alkoholpegel wird auch der Preisgabe von Gefühlen, Meinungen, Kritik auf die Sprünge geholfen, frei nach dem Motto: was raus muss muss raus. 
Alles in allem war es aber ein Riesenspaß für alle und besonders für mich - High Context Situation bestanden.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Shanghai - eine ganz andere Stadt?


Die berühmte Skyline von Shanghai - das Viertel Pudong
Shanghai - zwischen Tradition und     Moderne

Diese Stadt ist ähnlich und gleichzeitig anders als Beijing. Genau wie Beijing erfüllt sie alle Erwartungen an eine typische chinesische Großstadt: viele Menschen, viel Smog, viel auf wenig Platz.
Doch Shanghai hat ein ganz eigenes Flair. Zum Beispiel kann man ganz klar den europäischen Einfluss erkennen, dies sieht man auch an dem Haus im Foto links. Kaum zu glauben, dass dieses Haus in China steht und nicht in Europa!
Europäische Architektur mitten in Shanghai
Auch kann man in Mitten der Stadt tatsächlich ruhige Orte finden -zum Beispiel den "Shanghai People's Park". Das ist ein idyllisches Örtchen in der Nähe des berühmten Shanghai Art Museum. Obwohl der Park ringsum von großen Straßen unmfahren und mit modernen Hochhäusern gesäumt ist, kann man sich trotzdem entspannen und fühlt sich wie abgeschirmt vom Großstadtdschungel.
Was die meisten wohl von Shanghai kennen ist die Skyline des Viertels "Pudong" mit dem Pearl Tower als Markenzeichen.
Ebenfalls mitten im Zentrum - ein idyllischer Park
Dahinter steht schon ein neuer und noch höherer Skyskraper.Dieser wird aufgrund seiner Form als "Bottle Opener" betitelt. Als wir dort waren konnte man die Aussichtsplattform noch nicht betreten, aber auch vom Pearl Tower hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt Shanghai, den Fluss und natürlich auch auf den Bottel Opener aus nächster Nähe. Jedoch ist das Viertel Pudong nicht repräsentativ für die gesamte Stadt Shanghai. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das alte, traditionelle Shanghai mit seinen Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen und Parks.